Evangelische Schulen geben Halt

Joyce (Foto) hatte Pläne für ihr Leben. Der Krieg in ihrem Heimatland Syrien hat sie zunichte gemacht. Um zu überleben, ist ihre Familie in den Libanon geflohen. Joyce wurde der Boden unter den Füßen weggezogen: „Plötzlich hatten wir kein Zuhause mehr. Ich konnte nicht mehr zur Schule gehen und vermisste meine Freunde.“

Inzwischen besucht Joyce die evangelische Schule in Beirut. Die Lehrer halfen ihr, sich in der Fremde zurechtzufinden. Neue Freundschaften sind entstanden. Und sie macht wieder Pläne: sie will einen guten Schulabschluss schaffen. „Du stellst meine Füße auf weiten Raum“, sagt der Beter des Psalms 31. Auch Joyce hat das erfahren: „Gott hat mir neuen Raum geschenkt, in dem ich mein Leben weiter gehen kann.“

Die evangelischen Gemeinden in Syrien und im Libanon helfen Menschen in Not mit Lebensmitteln, Medikamenten -und Bildung. Trotz Krieg halten sie in Syrien ihre Schulen offen. Im Libanon nehmen sie Flüchtlinge wie Joyce in ihre Schulen auf. “Wenn unsere Kinder nicht lernen können“, sagt Pfarrer Firas Farah, „wächst eine verlorene Generation heran! Wir geben ihnen Halt und Raum zur Entfaltung.“ 

Mit Ihrer Spende schenken Sie kriegstraumatisierten Jugendlichen Hoffnung auf Zukunft.(Stichwort: Syrien/Libanon, Evangelische Schulen)