So geht Zukunft: Ein Haus für zwei Kirchen

In Lettlands Hauptstadt Riga haben sich zwei Kirchen zusammengetan, um ein kirchliches Zentrum aufzubauen: Die Lettische Evang.-Luth. Kirche außerhalb Lettlands (LELKAL) und die Deutsche Evang.-Luth. Kirche in Lettland (DELKL). Erstere hat weltweit neun Propsteien; erst 2017 kam die Propstei in Lettland hinzu. Die fünf DELKL- Gemeinden werden von einem Pastor der EKD betreut.

Für Veranstaltungen werden bislang Räume von der methodistischen oder anglikanischen Gemeinde gemietet. Besprechungen und Seelsorge finden in Privatwohnungen statt. „Das erschwert unsere Arbeit sehr“, schreibt Propst Klāvs Bērziņš. „Für unsere Gemeindeaktivitäten und wachsenden diakonischen Angebote sind eigene Räume hilfreich und notwendig. Wie zum Beispiel für eine unserer Pfarrerinnen, die auch Schwangerschafts-und Geburtsbegleiterin ist und Frauen in dieser wichtigen Lebensphase begleitet.“

Die Idee eines evangelischen Zentrums in Riga findet eine breite Zustimmung unter den Gemeindegliedern beider Kirchen. Auch Landeskirchen in Deutschland und das GAW (EKD) befürworten und unterstützen das Projekt.

4.000 Euro möchte das GAW Bayern zu diesem zukunftsweisenden Vorhaben beitragen. Wir hoffen auf 100 Förderer, die bereit sind, je 40 Euro zu geben. (Stichwort: Kirchenzentrum Riga).