Förderung von Projekten aus der innerbayerischen evangelischen Diaspora

Nach dem Wort Galater 6,10 „Lasst uns Gutes tun an je­der­mann, allermeist aber an des Glaubens Genossen“, das für die Arbeit des Gustav-Adolf-Werkes richtungweisend ist, will das GAW evangelischen Minderheitskirchen helfen. Dies geschieht zur Stärkung der Gemeinschaft des Glaubens in ökumenischer Verantwortung durch geistliches und ma­ter­iel­les Miteinanderteilen. Zur Erfüllung dieser Aufgaben hält das GAW Verbindung zu evangelischen Min­der­heits­kir­chen und -gemeinden, informiert über sie und bringt Mittel zur För­der­ung des kirchlichen Lebens in der Diaspora auf.

Dieser Auszug aus der Satzung des GAW-Gesamtwerkes macht deutlich, welchen Auftrag das GAW verfolgt. Dieser Auftrag be­zieht sich auch auf die Unterstützung innerbayerischer e­van­ge­lisch­er Gemeinden.

Für die Vergabe von Unterstützungen an innerbayerische Dia­spo­ra­pro­jek­te gelten folgende Kriterien, die im großen und ganzen erfüllt sein sollen.

  1. Die Projekte sollen gemeindebezogen sein oder von überregionaler Bedeutung sein, d.h. über die betreffenden Gemeinden hinaus wirken.
  2. Es müssen Projekte innerhalb der evangelisch-lutherischen (oder evangelisch-reformierten) Kirche sein.
  3. Die beantragende Gemeinde/Institution muss sich in einer Diasporasituation befinden.
  4. Das Projekt muss zeitlich klar umgrenzt sein.
  5. Das zu fördernde Projekt soll auf Nachhaltigkeit angelegt sein, d.h. dauerhafte Wirkung entfalten.
  6. Personalkosten können nicht bezuschusst werden.

Die Antragstellung muss rechtzeitig vor Beginn der Maßnahme mit dem vorgegebenem Antrag erfolgen. Der Antrag muss eine Be­grün­dung der Kriterien sowie einen Finanzierungsplan umfassen. Nach Beendigung der Maßnahme sind ein Abschlussbericht (Um­fang ca. 1 Seite A 4) und mindestens drei aus­sa­ge­kräf­ti­ge Digitalfotos des Projektes zu erstellen und zu­zu­sen­den.